Eine laufende oder verstopfte Nase, häufiges Niesen und das ständige Hochziehen der Nase können ziemlich unangenehm sein. Im Englischen werden solche Beschwerden häufig als „Sniffles“ bezeichnet. Der Begriff beschreibt jedoch keine eigenständige Krankheit, sondern eher typische Beschwerden rund um die Nase, die beispielsweise bei einer Erkältung, Allergie oder Reizung der Atemwege auftreten können.
Wer nach Sniffles Symptoms sucht, möchte meistens wissen: Welche Symptome sind typisch? Was verursacht sie? Wie lange können sie anhalten und wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
In diesem Ratgeber erfahren Sie, was hinter den Sniffles stecken kann und welche Maßnahmen bei leichten Beschwerden sinnvoll sind.
Was bedeutet „Sniffles“?
„Sniffles“ ist ein englischer Ausdruck für leichte Beschwerden wie eine laufende oder verstopfte Nase und häufiges Schniefen. Besonders häufig tritt dieses Beschwerdebild im Zusammenhang mit einer Erkältung auf.
Eine Erkältung ist eine virale Infektion der oberen Atemwege. Verschiedene Viren können eine Erkältung verursachen; Rhinoviren gehören zu den häufigsten Auslösern. Typische Erkältungssymptome sind unter anderem eine laufende oder verstopfte Nase, Niesen, Husten und Halsschmerzen.
Wichtig ist deshalb: Sniffles sind eher ein Symptom beziehungsweise eine Beschreibung von Beschwerden und keine eigenständige Diagnose.
Die häufigsten Sniffles Symptoms
Die Beschwerden können je nach Ursache unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Zu den häufigsten Symptomen gehören:
1. Laufende Nase
Eine laufende Nase ist eines der bekanntesten Symptome. Dabei produziert die Nasenschleimhaut vermehrt Flüssigkeit beziehungsweise Schleim. Der Körper versucht unter anderem, Reizstoffe oder Krankheitserreger aus den Atemwegen zu entfernen.
2. Verstopfte Nase
Neben einer laufenden Nase kann die Nase auch verstopft sein. Betroffene haben dann das Gefühl, nicht richtig durch die Nase atmen zu können.
Eine verstopfte oder laufende Nase gehört zu den typischen Beschwerden einer Erkältung.
3. Häufiges Niesen
Niesen ist eine natürliche Reaktion des Körpers. Es kann durch Viren, Allergene oder andere Reizstoffe ausgelöst werden.
Bei einer Erkältung tritt Niesen häufig zusammen mit einer laufenden oder verstopften Nase auf.
4. Halsbeschwerden
Manche Menschen mit Sniffles entwickeln zusätzlich einen kratzigen oder schmerzenden Hals. Auch Husten kann auftreten, insbesondere wenn eine Erkältung oder andere Atemwegsinfektion dahintersteckt.
5. Husten
Husten gehört ebenfalls zu den häufigen Symptomen einer Erkältung. Er kann durch eine Reizung der Atemwege oder durch Schleim verursacht werden. Bei manchen Infektionen hält der Husten länger an als die Beschwerden an der Nase.
6. Müdigkeit und allgemeines Unwohlsein
Wenn die Sniffles durch eine Infektion verursacht werden, können zusätzlich Müdigkeit, leichtes Unwohlsein, Kopfschmerzen oder leichte Gliederschmerzen auftreten.
Was verursacht Sniffles?
Es gibt nicht nur eine mögliche Ursache. Zu den häufigsten Auslösern gehören Erkältungen, Allergien und Reizungen der Nasenschleimhaut.
Erkältung
Die gewöhnliche Erkältung wird durch verschiedene Atemwegsviren verursacht. Die Symptome entwickeln sich häufig schrittweise und erreichen ihren Höhepunkt oft innerhalb der ersten zwei bis drei Tage.
Allergien
Auch Allergien können eine laufende Nase und häufiges Niesen auslösen. Typische Allergene sind beispielsweise Pollen, Hausstaubmilben und Tierhaare.
Bei allergischen Beschwerden können zusätzlich juckende oder tränende Augen auftreten. Diese Kombination kann einen Hinweis darauf geben, dass nicht unbedingt eine Erkältung, sondern eine allergische Reaktion hinter den Beschwerden steckt.
Reizung der Nase
Nicht jedes Schniefen wird durch eine Infektion oder Allergie verursacht. Die Nasenschleimhaut kann auch durch Rauch, starke Gerüche, Temperaturveränderungen oder andere Reizstoffe beeinflusst werden.
Bei einer nicht allergischen Rhinitis können beispielsweise eine laufende oder verstopfte Nase und Niesen auftreten.
Sniffles Symptoms: Erkältung oder Allergie?
Die Unterscheidung zwischen einer Erkältung und einer Allergie kann manchmal schwierig sein.
Bei einer Erkältung treten häufig mehrere Beschwerden gleichzeitig auf, beispielsweise:
- laufende oder verstopfte Nase
- Niesen
- Halsschmerzen
- Husten
- Müdigkeit
- manchmal leichtes Fieber
Eine Allergie verursacht dagegen häufig eine laufende Nase, Niesen sowie rote oder tränende Augen. Juckreiz an Augen oder Nase kann ebenfalls typisch sein.
Der zeitliche Verlauf kann ebenfalls hilfreich sein. Erkältungssymptome entwickeln sich häufig über einige Tage, während allergische Beschwerden wiederholt auftreten können, wenn die betreffende Person einem Allergen ausgesetzt ist.
Allerdings lassen sich Erkältung, Grippe und andere Atemwegsinfektionen allein anhand der Symptome nicht immer zuverlässig unterscheiden.
Wie lange dauern Sniffles?
Wie lange die Beschwerden anhalten, hängt von ihrer Ursache ab.
Eine gewöhnliche Erkältung bessert sich normalerweise innerhalb von etwa ein bis zwei Wochen. Einige Beschwerden, insbesondere Husten oder eine laufende Nase, können jedoch länger bestehen bleiben.
Bei einer durch Rhinoviren verursachten Infektion dauern die Symptome häufig weniger als sieben Tage, können aber in manchen Fällen bis zu zwei Wochen anhalten.
Wenn Beschwerden ungewöhnlich lange bestehen bleiben oder sich nach einer anfänglichen Besserung wieder verschlimmern, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.
Was kann bei Sniffles helfen?
Bei leichten Beschwerden ist häufig keine spezielle Behandlung notwendig. Eine Erkältung heilt in der Regel von selbst ab.
Einige einfache Maßnahmen können jedoch dabei helfen, die Beschwerden angenehmer zu machen:
Ausreichend trinken: Wasser und andere geeignete Getränke können dabei helfen, ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen.
Genügend Ruhe: Schlaf und Erholung können den Körper während einer Infektion unterstützen.
Nasenschleimhaut schonen: Rauch und andere starke Reizstoffe sollten möglichst vermieden werden.
Hände regelmäßig waschen: Eine gute Handhygiene kann dazu beitragen, die Verbreitung von Atemwegsviren zu reduzieren.
Bei der Einnahme rezeptfreier Medikamente sollte man die Packungsbeilage beachten und sich bei Unsicherheit von einem Arzt oder Apotheker beraten lassen.
Antibiotika sind bei einer gewöhnlichen viralen Erkältung nicht hilfreich, weil sie gegen Viren nicht wirken.
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Leichte Sniffles sind normalerweise kein Grund zur Sorge. Bestimmte Beschwerden sollten jedoch medizinisch abgeklärt werden.
Dazu gehören beispielsweise:
- Atemnot oder deutlich erschwerte Atmung
- Anzeichen einer Dehydrierung
- Fieber, das länger anhält
- Beschwerden, die nach mehr als etwa zehn Tagen nicht besser werden
- Symptome, die zunächst besser werden und anschließend wieder deutlich stärker werden
- eine Verschlechterung bestehender Erkrankungen
Bei schweren oder ungewöhnlichen Symptomen sollte grundsätzlich medizinischer Rat eingeholt werden.
Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere Verläufe von Atemwegsinfektionen sollten bei entsprechenden Symptomen besonders früh ärztlichen Rat suchen. Das gilt insbesondere dann, wenn eine Grippe oder COVID-19 möglich ist, da bestimmte antivirale Behandlungen früh begonnen werden müssen.
Können Sniffles verhindert werden?
Nicht alle Ursachen lassen sich verhindern. Das Risiko für bestimmte Atemwegsinfektionen kann jedoch durch einfache Maßnahmen reduziert werden.
Regelmäßiges Händewaschen, das Vermeiden unnötigen Kontakts mit erkrankten Personen und eine gute Hygiene beim Husten und Niesen können dazu beitragen, die Verbreitung von Atemwegsviren einzuschränken.
Wenn eine Allergie die Ursache ist, kann es außerdem sinnvoll sein, bekannte Allergene möglichst zu vermeiden. Welche Maßnahmen geeignet sind, hängt vom jeweiligen Auslöser ab.
Häufig gestellte Fragen zu Sniffles Symptoms
Sind Sniffles eine Krankheit?
Nein. „Sniffles“ ist kein eigenständiger medizinischer Krankheitsname. Der Begriff beschreibt typischerweise Beschwerden wie eine laufende oder verstopfte Nase und häufiges Schniefen.
Was sind die häufigsten Sniffles Symptoms?
Zu den häufigsten Beschwerden gehören eine laufende oder verstopfte Nase, Niesen und häufiges Schniefen. Je nach Ursache können auch Husten, Halsschmerzen, Müdigkeit oder Kopfschmerzen auftreten.
Sind Sniffles ein Zeichen für eine Erkältung?
Sie können ein Zeichen für eine Erkältung sein, müssen es aber nicht. Allergien oder eine Reizung der Nasenschleimhaut können ähnliche Beschwerden verursachen.
Wie lange dauern Sniffles?
Das hängt von der Ursache ab. Bei einer gewöhnlichen Erkältung bessern sich die Beschwerden meist innerhalb von ein bis zwei Wochen. Einzelne Symptome können länger bestehen bleiben.
Wann sind Sniffles ernst?
Wenn Atemnot, Dehydrierung, anhaltendes Fieber, eine deutliche Verschlechterung oder langanhaltende Beschwerden auftreten, sollte medizinischer Rat eingeholt werden.
Fazit
Sniffles Symptoms beschreiben vor allem Beschwerden wie Schniefen, eine laufende oder verstopfte Nase und häufiges Niesen. Häufig stehen sie mit einer Erkältung in Verbindung, aber auch Allergien oder Reizungen der Nasenschleimhaut können ähnliche Symptome verursachen.
In vielen Fällen sind die Beschwerden mild und verschwinden von selbst. Ruhe, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und gute Hygiene können dabei helfen, die Situation angenehmer zu gestalten. Wenn Symptome ungewöhnlich stark sind, länger als erwartet anhalten oder sich nach einer Verbesserung wieder verschlimmern, ist eine medizinische Abklärung sinnvoll.
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung.
